Praxis in München-Bogenhausen für

Psychologie und Psychotherapie (nach HPG)

LSA / Leadership Style Assessment / (Ein Situational Judgment Test zur Erfassung von Führungsstilen)                           1.Auflage von Claudia PeusSusanne BraunDieter Frey

Inhalt: 

Das Leadership Style Assessment (LSA) ist ein Fragebogenverfahren zur Erfassung verschiedener Führungsstile bei Personen mit Führungsverantwortung oder mit Erfahrungen in der Führung von Mitarbeitenden. Die theoretische Grundlage des LSA bildet das Full Range of Leadership Model nach Bernard Bass und Bruce Avolio, in welchem acht verschiedene Führungsstile unterschieden werden, die von passiven, ineffektiven Verhaltensweisen bis hin zu aktiven und als besonders effektiv erwiesenen Verhaltensweisen reichen. Entsprechend werden mit dem LSA vier Dimensionen transformationaler Führung 

- Inspirierende Motivation

- Intellektuelle Stimulierung

- Individuelle Wertschätzung

- Charismatisches Verhalten

drei Dimensionen transaktionaler Führung 

- Leistungsorientierte Belohnung, 

- Aktive Kontrolle 

- Eingreifen im Bedarfsfall

sowie die Dimension Laissez-faire-Führung abgebildet. Es stehen zwei Versionen mit identischen Inhalten zur Verfügung. Mit der Selbstbeurteilungsversion LSA-F (Fragebogen für Führungskräfte) können Führungskräfte ihr eigenes Verhalten einschätzen. Mit der Fremdbeurteilungsversion LSA-M (Fragebogen für Mitarbeitende) beurteilen Mitarbeitende das Verhalten einer Führungskraft. Die beiden Versionen können einzeln oder in Kombination eingesetzt werden. Damit die Ergebnisse des LSA-M aussagekräftig sind, sollten Einschätzungen von mindestens drei Mitarbeitenden vorliegen.

Die Besonderheit des LSA ist die situationsabhängige Erfassung des Führungsverhaltens: Jeder Fragebogen beinhaltet acht Situationsbeschreibungen, wobei zu jeder Situation acht mögliche Reaktionen präsentiert werden, welche den Dimensionen des Full Range of Leadership Models entsprechen. Die befragte Person (entweder die Führungskraft selbst oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin) soll für jede Reaktion angeben, wie wahrscheinlich sich die Führungskraft auf diese Weise verhalten würde. Aufgrund dieses situationalen Bezugs liefert das LSA präzisere Einschätzungen als herkömmliche Instrumente, die nach mittleren Verhaltenstendenzen bzw. globalen Einstellungen fragen.

Einsatzbereich:

Erwachsene. Einsatz in der Führungskräftebeurteilung, Führungskräfteentwicklung, Führungskräfteauswahl und -beförderung sowie in der Führungsforschung. Durchführung einzeln oder in Gruppen.

Zuverlässigkeit:

Die Reliabilitätskennwerte (Cronbachs Alpha) der Dimensionen des LSA-F liegen in der Vergleichsstichprobe für Führungskräfte (N = 242) zwischen α = .69 und α = .87. Die Dimensionen des LSA-M weisen in der Vergleichsstichprobe für Mitarbeitende (N = 513) Reliabilitätskennwerte (Cronbachs Alpha) zwischen α = .79 und α = .91 auf.

Testgültigkeit:

Die Konstruktvalidität wird durch erwartungsgemäße Korrelationen der LSA-Dimensionen mit dem Multifactor Leadership Questionnaire (MLQ) zwischen r = .44 und r = .76 bestätigt. Die Kriteriumsvalidität wird durch erwartungsgemäße positive Korrelationen zwischen den Außenkriterien Loyalität und Vertrauen von Mitarbeitenden gegenüber ihrer Führungskraft und den LSA-Dimensionen der transformationalen Führung belegt.

Normen:

Die Testergebnisse werden im Vergleich mit theoretischen Idealbereichen für die Dimensionen des Full Range of Leadership Models interpretiert. Als zusätzliche Interpretationsquelle stehen kumulative Häufigkeiten zur Verfügung. Diese beruhen beim LSA-F auf einer Vergleichsstichprobe von 242 Führungskräften im Alter zwischen 25 und 69 Jahren (davon 23 % Frauen, 76 % Männer) und beim LSA-M auf einer Vergleichsstichprobe von 513 Mitarbeitenden im Alter zwischen 19 bis 66 Jahren (davon 51 % Frauen, 49 % Männer). Beide Stichproben stammen aus dem deutschsprachigen Raum.

Bearbeitungsdauer: 

Die Bearbeitungsdauer beträgt für einen Fragebogen durchschnittlich 20 bis 30 Minuten. Für die Auswertung eines LSA-F-Fragebogens benötigen geübte Auswerter ca. 10 Minuten. Für die Auswertung von drei LSA-M-Fragebögen benötigen geübte Auswerter ca. 20 Minuten.

Erscheinungshinweis: In Anwendung seit 2015.

Copyright-Jahr: 2015

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Wie setzen sich die Kosten zusammen?

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2. Gebühren für die Einzellizenz

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4. Werbegebühren

5. Mein Honorar als Psychologin für die individuell erstellte psychologische Diagnose (Nach Rücksendung des ausgefüllten Tests durch die Klientin bzw. den Klienten wird jeder Test einzeln von mir ausgewertet und die entsprechende individuelle psychologische Diagnose erstellt.)

Allgemeines zu psychologischen Online Tests

Für die Online-Testierung verwende ich ausschließlich wissenschaftlich anerkannte Testformulare.                                                     Unter der Voraussetzung, dass der Klient die Testfragen ernsthaft und sorgfältig beantwortet, kann ihm meine psychologische Diagnose in seinem beruflichen und in seinem privaten Leben deutlich weiterhelfen. Der Test bildet eine Momentaufnahme der seelischen und psychischen Situation mit allen Schwächen aber auch Stärken des Klienten ab. Der Sinn und Zweck einer individuellen psychologischen Diagnose ist es zum einen, meinem Klienten aufzuzeigen, wo er steht und zum anderen erhalte ich als psychologischer Diagnostiker ein Bild, um meinem Klienten evtl. geeignete weitergehende therapeutische Maßnahmen empfehlen zu können.

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